Vom 17.–18.04. ging es für das Fanprojekt gemeinsam mit 13 jungen Erwachsenen in die thüringische Stadt Weimar.
Am Freitagnachmittag trafen wir uns am Fanprojekt in Paderborn und starteten von dort aus mit zwei Bullis in Richtung Weimar. Schon während der Fahrt entstanden die ersten guten Gespräche – begleitet von viel Musik und spürbarer Freude das die lang geplante Fahrt endlich los ging.
Nach dem Check-in im Hotel – inklusive der ersten kleinen Ernüchterung, dass nicht alle in Zweierzimmern untergebracht werden konnten – machten wir uns zu Fuß auf den Weg in die Innenstadt. In einem zentral gelegenen Restaurant bekamen wir einen ersten Eindruck von der thüringischen Küche und ließen den Abend gemeinsam beginnen.
Direkt um 20 Uhr ging es weiter mit einer Stadtführung. Dabei lernten wir den geschichtsträchtigen Ort aus verschiedenen Perspektiven kennen: das Hotel Elephant, die Zeit der Weimarer Republik, das Wirken von Goethe und Schiller sowie Weimar während des Nationalsozialismus. Trotz der kurzen Führung blieb vieles hängen – und bot reichlich Gesprächsstoff.
Den lauen Frühlingsabend ließen wir anschließend bei einem gemeinsamen Getränk auf dem Platz vor dem Nationaltheater ausklingen. Es wurde viel über das Gehörte gesprochen, reflektiert und auch schon neugierig auf das Programm des nächsten Tages geblickt.
Nach einer – für einige eher kurzen – Nacht ging es nach dem Frühstück weiter zur Gedenkstätte Buchenwald. Während eines geführten Rundgangs erhielten wir eindrückliche Einblicke in das Leben und Leiden im Konzentrationslager zur Zeit des Nationalsozialismus. Thematisiert wurden unter anderem die verschiedenen Opfergruppen, Formen von Widerstand, sowie die Nutzung des Geländes nach Kriegsende. Auch das Museum wurde intensiv erkundet und unser Guide stand uns geduldig für zahlreiche Fragen zur Verfügung.
Beim gemeinsamen Abschluss im Museumscafé gab es Raum, das Erlebte zu verarbeiten, Gedanken auszutauschen und Eindrücke einzuordnen.
Im Anschluss machten wir uns auf den Weg nach Hannover, wo am Abend der SCP07 spielte.
Ein großes Dankeschön an die jungen Menschen, die diese Fahrt nicht nur begleitet, sondern deren Idee es war, eine gemeinsame Gedenkstättenfahrt zu organisieren. Wir bedanke uns außerdem für die Förderung aus dem Kinder- und Jugendförderplan des Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.
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